Baumpatenschaften in Hambach

Hier gibt es Hintergrundinfos zur Hambacher Waldbesetzung und zu Baumpatenschaften in Hambach. Möchtest Du nicht lange lesen sondern gleich eine Patenschaft beginnen, so kannst Du auch direkt hier die Bäume ansehen und hier dann Pat*in werden ;)

Um zu den passenden Unterseiten zu springen, klicke einfach links im Menü "Baumpatenschaften" den gewünschten Abschnitt an. Das Menü sieht wie folgt aus:

Inhalt

  • Worum geht's?
    Hier geht's zu dieser Seite zurück.
  • Warum Baumpatenschaften?
    Hier wird kurz erklärt, wozu die Baumpatenschaften gut sind und außerdem gibt es ein paar Bilder der Baumpatenschaften, die beim Waldfest begonnen haben, zu sehen.
  • Bäume suchen Pat*innen!
    Auf dieser Seite findet ihr Bilder aller Bäume, für die wir Pat*innen suchen. Wenn du die Bilder anklickst, bekommst du zu allen Bäumen noch weitere Infos (z.B. die GPS-Koordinaten).
  • Pat*in werden! Wie funktioniert's?
    Möchtest Du Pat*in werden? Dann findest du hier die Infos, wie's geht!
  • Das Camp im Wald
    Möchtest Du einen kleinen Blick in's Camp werfen? Hier findest Du ein paar Bilder und ein wenig Text dazu. Übrigens: Das Camp ist die Besetzung vor Ort ;)
  • Fragen und Antworten
    Hier bekommst du Antworten auf ein paar mögliche Fragen zur Kampagne.
  • Die Kampagne unterstützen!
    Du möchtest die Baumpatenschafts-Kampagne unterstützen? Prima! Hier findest du u.a. Flugblätter.
  • Weiterführende Links
    Wenn du noch weitere Infos möchtest, findest du hier ein paar Links.

 


Worum geht's?

Der Hambacher Forst (nahe Köln) war einst der größte zusammenhängende Wald der Umgebung und wird Jahr für Jahr Europas größtem Braunkohletagebau geopfert. Derzeit besteht er immernoch aus mindestens 600.000 Bäumen und ist in der Waldstruktur bis zu 12.000 Jahre alt. Er besteht aus einem hohen Anteil von Totholz, Eichen, Winterlinden, Buchen, usw. und ist ein ökologisch wertvoller Lebenraum für bedrohte Pflanzen- und Tierarten.


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Jedoch rückt der Braunkohletagebau Hambach immer näher... Bevor die Bagger sich über 400 Meter in die Tiefe graben und dabei nichts als verwüstete Landschaft hinterlassen, beginnt alles mit großen Rodungsflächen.
 

 

gerodete Fläche am Rande des Kohleabbaus gerodete Fläche am Rande des Kohleabbaus

Dann beginnt der schier endlose Tagebau. Im Hintergrund sind die Abgase der vielen Kohlekraftwerke zu sehen, in denen die Braunkohle zur Stromerzeugung verbrannt wird. (Gerade Braunkohlekraftwerke haben übrigens eine sehr schlechte Klimabillanz.)

Bergbau soweit das Auge reicht

Die größten Bagger der Welt wirken in den riesigen vernichteten Landschaften geradezu winzig.

Einzelne Bäume werden hierbei zurückgelassen. Diese sind jedoch auch zum Sterben verurteilt, denn sie dienen lediglich als „Orientierungspunkte“. Hier zum Beispiel weit sichtbar ein einzelner Baum (vielleicht findest Du ihn ja in der Auswahl der Bäume für die Patenschaften... ;).

Den verbliebenen Bäumen (und damit auch den Resten vom Wald) wird schon jetzt immer mehr das Wasser geraubt, denn das Grundwasser für solch einen tiefen Tagebau (über 400 Meter tief) wird durch unzählige Rohre, Leitungen und Pumpen massiv abgesenkt. Nachdem die Bäume Jahrzehnte zurückliegende Naturkatastrophen, wie z.B. Blitzschläge überlebt haben, sind sie jetzt chancenlos. Doch nicht nur die Bäume leiden unter dem Tagebau: Das Rheinische Braunkohlerevier ist Europas Klimakiller Nummer 1!
(Eine ganze Reihe negativer Umwelt-Auswirkungen von Braunkohleabbau und sogenannter "Verstromung", also Verbrennung in Braunkohlekraftwerken zur Erzeugung von Strom, kann z.B. bei Wikipedia nachgelesen werden...)

 


Links

Hier gibt's noch ein paar externe Links, auf denen es weitere Infos gibt:

 

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