Das Land in die Stadt zu holen - und die Grausamkeit der Profitmaschine “Industrielle Landwirtschaft” darzustellen - das war das Ziel der Aktion vorm Kanzleramt am vergangenen Freitag. Nandu Aktivist_innen* haben mit Unterstützung des Attac Agrarnetzes vorm Kanzleramt einen großen Fleischwolf aufgebaut und darin Schweine, Häuser und menschliches Essen zu Profit zermahlen. Anlass war der globale Aktionstag von La Via Campesina. Fazit: Heftiger Wind, strahlender Sonnenschein, viel Spaß beim Schweinsohrenkleben, gelungenes Pressebild, zwei Agenturen mit Fotograf_innen vor Ort, Lust auf mehr, nächstes Mal noch mehr bewegte Aktion. (zur Pressemitteilung)
Städter_innen aufs Land zu setzen - und der Profitmaschine mit unserer Lebendigkeit das Getriebe zu blockieren - das war der zweite Teil am vergangenen Wochenende, an dem Nandu-Aktive beteiligt waren. Die Bauplatzbesetzung (vorerst symbolisch, mit über 100 Leuten, organisiert vom Aktionsnetz Globale Landwirtschaft) der geplanten größten Ferkelfabrik Europas bei Alt Tellin und die Demo der lokalen Bürgerinitiative verliefen recht ähnlich wie die Nandu-Aktion in Berlin: Alles nach Plan, Stimmung und Wetter gut, aber es muss und wird in Zukunft noch viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit für diese konkret zu verhindernden Wahnsinns-Projekte geben.