Ideen und Materialien tauschen, Aktionen planen und durchführen, vernetzen und Kekse essen ergibt: Nandu! Als herrschaftskritisches, intergalaktisches Netzwerk unabhängiger Aktivist_innen und Gruppen setzen wir uns nicht nur für gesellschaftliche Tierbefreiung, sondern auch Ökologie, leckeres Essen für alle und viele weitere emanzipatorische Ideen ein. Mehr erfahren und mitmachen.

Fleischwolf und Landbesetzung

Das Land in die Stadt zu holen - und die Grausamkeit der Profitmaschine “Industrielle Landwirtschaft” darzustellen - das war das Ziel der Aktion vorm Kanzleramt am vergangenen Freitag. Nandu Aktivist_innen* haben mit Unterstützung des Attac Agrarnetzes vorm Kanzleramt einen großen Fleischwolf aufgebaut und darin Schweine, Häuser und menschliches Essen zu Profit zermahlen. Anlass war der globale Aktionstag von La Via Campesina. Fazit: Heftiger Wind, strahlender Sonnenschein, viel Spaß beim Schweinsohrenkleben, gelungenes Pressebild, zwei Agenturen mit Fotograf_innen vor Ort, Lust auf mehr, nächstes Mal noch mehr bewegte Aktion. (zur Pressemitteilung)

Städter_innen aufs Land zu setzen - und der Profitmaschine mit unserer Lebendigkeit das Getriebe zu blockieren - das war der zweite Teil am vergangenen Wochenende, an dem Nandu-Aktive beteiligt waren. Die Bauplatzbesetzung (vorerst symbolisch, mit über 100 Leuten, organisiert vom Aktionsnetz Globale Landwirtschaft) der geplanten größten Ferkelfabrik Europas bei Alt Tellin und die Demo der lokalen Bürgerinitiative verliefen recht ähnlich wie die Nandu-Aktion in Berlin: Alles nach Plan, Stimmung und Wetter gut, aber es muss und wird in Zukunft noch viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit für diese konkret zu verhindernden Wahnsinns-Projekte geben.

Aktionen am Tag der Landlosen

17. April 1996: Die brasilianische Polizei ermordet 19 Landlose während einer friedlichen Demonstration in Eldorado dos Carajás.

17. April 2009: Weltweit organisieren Gruppen Protest und Widerstand zum Aktionstag von La Via Campesina (”der bäuerliche Weg”). Das globale Netzwerk tritt für die Rechte von Landlosen und Kleinbäuer_innen ein und streitet für eine Landwirtschaft, die sich an Ernährungssouveränität statt an Kapitalverwertung orientiert.

Viel Gemuhe und Gequieke auf dem Ku’damm

Nandu war auch beim “Meatout”-Aktionstag in Berlin dabei. Den haben wir gemeinsam mit Berlin-Vegan, den Tierversuchsgegner_innen Berlin-Brandenburg, der Ortsgruppe des Vebu und anderen organisiert.

Artenschutz durch Pflanzenmampf

Wer Arten gerne hat, kann auf dem eigenen Teller was für ihr Wohlergehen tun: pflanzliches Essen verknuspern. Anlässlich des Tags des Artenschutzes am 3. März hat Nandu in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam gemacht, dass laut UNO Tierhaltung vielleicht die Hauptursache von Artensterben ist.

 

Hamburg sagt: Fleisch ist eklig

Ob Katze oder Huhn, bio oder konventionell, gehalten oder geschossen: Fleisch ist out.

Inhalt abgleichen